Kurzkonzept

28. Januar 2026

1.  Wissenschaftliche Grundlagen des Projektes FLOAT

 

Die Herausforderung, dass junge Menschen trotz des §1 SGB VIII keine angemessene Förderung ihrer Entwick-lung erhalten und stattdessen sogenannte „Jugendhilfekarrieren“ mit zahlreichen Einrichtungs- und Betreu-ungswechseln durchlaufen, ist seit Langem bekannt (vgl. Schwabe, 2001; Witte & Sander, 2006; Baumann, 2010). Eine Datenanalyse von Michael Macsenaere, die über 50.000 abgeschlossene Hilfeverläufe umfasst, zeigt, dass etwa 17% der Jugendhilfeklientel eine erhebliche Anzahl von Wechseln erleben und über einen längeren Zeit-raum im sogenannten „Drehtüreffekt“ festzustecken scheinen (vgl. Macsenaere, 2018). Aktuell verschärft sich diese Problematik durch verschiedene Faktoren: Die steigenden Fallzahlen in der Jugendhilfe, der Fachkräfte-mangel sowie hohe Krankenstände im Kontext von Personalmangel erschweren es zunehmend, junge Menschen mit herausfordernden Verhaltensweisen im Rahmen der Jugendhilfe unterzubringen (vgl. Portal der Kinder- und Jugendhilfe, 2023).

 

Die Jugendhilfeforschung (vgl. Überblick zu diesem Thema: Baumann & Macsenaere, 2021) sowie die zunehmen-de Berichterstattung über die aktuelle Situation der Jugendhilfe zeigen eindeutig, dass Angebote für junge Menschen mit einem erheblichen Herausforderungsprofil im Zusammenhang mit verstörenden Verhaltenswei-sen ein dringendes Handlungsfeld darstellen. Um die Komplexität dieser Lage besser verständlich zu machen, wird sie im Folgenden als „Systemsprenger-Phänomen“ bezeichnet. Die Notwendigkeit von Angeboten für die Zielgruppe des Projekts FLOAT ist unbestritten, und es besteht ein eklatanter, sich verschärfender Mangel an Trägern, die bereit sind, mit diesen jungen Menschen verbindlich und langfristig zusammenzuarbeiten.

 

Individualpädagogische Maßnahmen haben sich in den letzten 40 Jahren als etablierte Angebotsformen in der Hilfe zur Erziehung bewährt. Neben Intensivgruppen (auch als therapeutische oder heilpädagogische Wohn-gruppen bezeichnet), Jugendhilfe in Verbindung mit freiheitsentziehenden Maßnahmen sowie niedrigschwel-ligen Projekten ist die Individualpädagogik, meist als familienanaloge Unterbringung konzipiert, ein fester Bestandteil der Jugendhilfelandschaft (vgl. Baumann, 2015). Wissenschaftliche Studien (Klawe, 2011; Klein et

al., 2011; Riemann et al., 2014; zusammenfassend: Baumann, 2015; Baumann & Macsenaere, 2021) zeigen, dass individualpädagogische Maßnahmen bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit massiv verstörenden Verhaltensweisen eine hohe Quote an positiven Entwicklungen aufweisen und eine besonders hohe Effektstär-ke erreichen. Die Studienergebnisse variieren jedoch erheblich, abhängig davon, ob alle Hilfen eines Zeitraums einbezogen werden oder nur jene mit einer gewissen Laufzeit. So schätzt Klawe etwa 60% der Hilfen als erfolg-reich ein, während Klein et al., die nur Verläufe mit einer Laufzeit von über sechs Monaten untersuchten, sogar 90% positive Entwicklungen feststellten. Darüber hinaus zeigt sich, dass die Effektstärke individualpädagogi-scher Maßnahmen nach etwa 1,5 Jahren deutlich ansteigt und nach etwa zwei Jahren ihren Höhepunkt erreicht. Wenn individualpädagogische Maßnahmen mit hoher Personalkontinuität und auf Dauer angelegt sind, stellen sie zweifellos eine sehr effektive Hilfeform für junge Menschen mit herausfordernden Verhaltensweisen dar und können als valider Lösungsansatz im Kontext des Systemsprenger-Phänomens betrachtet werden.

 

2.  Kurzkonzept Projekt FLOAT

 

Das Projekt FLOAT setzt auf ein innovatives Konzept, um erfolgreiche und nachhaltige pädagogische Arbeit im Kontext des Systemsprenger-Phänomens umzusetzen. Dabei wird die unmittelbare Betreuungsarbeit mit den jungen Menschen von einer Kombination aus interdisziplinären Fachkräften und besonders geeigneten Persönlichkeiten sichergestellt. Die für die Zielgruppe charakteristische Mehrfachdiagnostik, setzt den mög-lichst einfachen (im Idealfall systemimmanenten) und niedrigschwelligen Zugang zu multiprofessioneller Fachlichkeit voraus. Darüber hinaus bedarf es einer besonderen Strukturform, die eine fachliche Begleitung der Betreuenden in einem langfristigen pädagogischen Prozess offensiv unterstützt, organisiert und steuert. Dies wird in der operativen Arbeit, durch das umfassende System der multiprofessionellen Begleitung ab-gebildet, welches die Betreuenden in allen Fragen und Situationen unterstützt, berät und in ihrer fachlichen Weiterbildung unterstützt.

 

Angebotsübersicht:

  • Kurzfristige Aufnahmen im Sinne von Diese werden als Reiseprojekte durchgeführt und sind bundesweit realisierbar.
  • Während des laufenden Reiseprojektes beginnt parallel die Planung und Steuerung für die Überführung in eine langfristige Einzelmaßnahme.
  • Alternativ: Falls sich im Laufe des Reiseprojektes zeigt, dass für den jungen Menschen eine andere Betreuungsform sinnvoll erscheint, so wird der nahtlose Übergang in Projekte von Kooperationspartnern angestrebt.

 

Das System von FLOAT bedient sich dabei an Ansätzen und Entlehnungen aus dem wirtschaftswissenschaftli-chen Spektrum, die für den Kontext eines Kinder- und Jugendhilfeträgers angepasst wurden. Im Schwerpunkt dabei stehen die Strategien des agilen Arbeitens, die sich insbesondere aus dem Rahmenwerk des SCRUM (1) ergeben. Im Folgenden werden die Grundsätze des FLOAT Projektes, sowie die operative Arbeit, unter Einbin-dung der multiprofessionellen Begleitung, sowie die Anforderung an Betreuungspersonen skizziert.

 

  1. Grundlagen des Systems FLOAT

Die Lebenswelten der von uns, im Kontext der „Systemsprenger“ Phänomenologie (2), betreuten jungen Men-schen, zeichnen sich zumeist durch sehr erhebliche biografische (Beziehungsab-) Brüche aus. Dieser Prämisse zu Folge arbeitet die das Projekt FLOAT mit dem klaren Fokus auf langfristige Betreuungsbeziehungen, in denen nur wenige Betreuerinnen und Betreuer, ggf. als exklusives Betreuungsteam, mit den jungen Menschen arbeiten, um bekannte Muster aufzubrechen, Strukturen zu schaffen und verlässliche zwischenmenschliche Bindungen zu ermöglichen. Idealerweise ist dies eine langfristige angelegte Betreuung, die den jungen Men-schen, die Entwicklung eines individuellen Sicherheitsgefühls und Vertrauensverhältnisses im Betreuungsbe-reich ermöglicht und dabei soziale Exploration und Partizipation fördert.

 

FLOAT nutzt, bei der auf Langfristigkeit angelegten Arbeit, in allen Bereichen agile operative Arbeitsstruk-turen, die je nach Situation und Anforderung unterschiedliche Schwerpunkte bilden und immer wieder neu angeordnet werden können. Die Flexibilität und Dynamik dieses Arbeitsmodells ermöglicht auch mit Blick auf die anzustrebende Langfristigkeit, die situative und zeitnahe Anpassung der operativen Prozesse.

Agile Arbeitsmethoden sind flexible, iterative Arbeitsweisen, deren Ziel es ist, Prozesse zu flexibilisieren, inno-vative Denkmuster zu fördern und schneller Handlungsfähigkeit zu schaffen.

 

Ein Beispiel: Die psychologische Begleitung kann in den eskalativen ersten Monaten der Betreuung wichtiger Ansprechpartner für die Betreuer sein, um Überforderung anzuzeigen und im Zusammenwirken der Koordi-natoren reagieren zu können. Im weiteren Verlauf kann die psychologische Begleitung mit niedrigschwelliger Beratung eine Therapiebereitschaft beim Klienten erzeugen, um zusammen mit der medizinischen Beglei-tung eine psychiatrische und psychologische Anbindung zu realisieren.

 

Diese agile Arbeitsmethode erlaubt einerseits unterschiedliche Schwerpunktsetzung in unterschiedlichen Betreuungsphasen und andererseits eine schnelle und fachlich umfassende Reaktion auf Krisen. Ein Problem wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und mit unterschiedlichen Instrumenten der Lösung ange-gangen. Gleichzeitig wird ressourcenschonend gearbeitet, weil sich die verschiedenen Arbeitsbereiche der multiprofessionellen Begleitung für spezifische Herausforderungen individuell zusammensetzen.

 

  1. Operative Arbeit und multiprofessionelle Begleitung

Die Betreuungsarbeit ist zunächst als Wechselmodell angelegt. Die Betreuenden wechseln sich dabei kalenderwöchentlich (im geringsten Intervall, i.d.R. jedoch seltener), je nach individuellen Betreuungs-erfordernissen, ab. Darüber hinaus ist auch eine Betreuung in einem familienanalogen Setting ohne Wechsel der Betreuenden denkbar, dies wird einzelfallabhängig geprüft und ggf. realisiert. Die Betreuungsarbeit bedarf einer resistenten operativen Komponente, sowie einer hohen Fachlichkeit. Die Praxis hat dahingehend allerdings gezeigt, dass die hohe psychische und physische Belastung in der Betreuung, die Trennung dieser beiden Komponenten erfordert. Bedingt durch die Mehrfachdiagnostik der Klienten, ist die Ebene der operativen Betreuung auf eine große Bandbreite begleitender fachlicher Kompetenz angewiesen,

diese wird hier abgebildet durch das Netz der multiprofessionellen Begleitung.

 

Das System der multiprofessionellen Begleitung ist eine agil wachsende Struktur mit aktuell fünf Arbeits-bereichen, die im Rahmen ihrer Fachlichkeit unmittelbar die operative Arbeit unterstützen.

 

Diese sind mit den folgenden Schwerpunkten aufgestellt:

  • pädagogische Begleitung
  • medizinische Begleitung
  • Bildungsbegleitung
  • psychologische Begleitung
  • dem Kriseninterventions- und Präventionsteam

 

Weiterhin gibt es drei Funktionen, die unterstützend/koordinierend für die Betreuungssettings zum Einsatz kommen:

  • systemische Begleitung,
  • der Verwaltung als organisatorische Begleitung
  • der Geschäftsführung.

 

Das System der multiprofessionellen Begleitung unterstützt die handelnden Betreuenden themenspezifisch bis in den Mikrobereich der zu betreuenden jungen Menschen. Dabei geht es darum, möglichst passgenau mit wahrnehmbaren Verhaltensmustern pro-aktiv oder reaktiv-reflexiv umzugehen. Der Fokus liegt auf den jungen Menschen und ihren individuellen Herausforderungen/Störungen oder Beeinträchtigungen und den entsprechenden Betreuenden. Die multiprofessionelle Begleitung unterstützt die operative Arbeit bedarfsorientiert, adaptiv in allen alltäglichen Fragen und Herausforderungen.

 

Das Betreuungsmodell bei FLOAT birgt unter Umständen das Potenzial einer hohen sozial-emotionalen Belastung der Betreuenden. Diese ist zwingend zu beachten, um die Risiken im Kontext der Betreuungsqualität und der geistigen Gesundheit der Betreuenden zu minimieren. Potenziellen Überlastungsszenarien und daraus resultierende Krisen oder Zwischenfällen in der alltäglichen Arbeit wird auf der strukturellen Ebene mit dem Kriseninterventions- und Präventionsteam begegnet. Die Rolle des Kriseninterventions- und Präventionsteams fokussiert die operative Betreuung im systemischen Kontext. Das Kriseninterventions- und Präventionsteam bewegt sich in seinem Wirken, auf der Ebene der operativen Arbeit, zwischen der Betreuung und den jungen Menschen, in enger Abstimmung mit der Struktur der multiprofessionellen Begleitung. Sie stehen also sowohl den Betreuern als auch den jungen Menschen in der operativen Arbeit als Ansprechpartner zur Verfügung, dabei leisten sie proaktiv bindungsfokussierte und deeskalierende Präventivarbeit.

 

Strukturelle Instrumente zur Steuerung der operativen Betreuung sind die Bereitschaftsteams.

Bereitschaftsteams sichern intern alternative Betreuungsmöglichkeiten, falls ein Betreuungsmodell

nicht gelingt. Der Übergang dabei erfolgt möglichst fließend, sodass der ggf. erforderliche Bindungsbruch bewusst wahrgenommen und aufgefangen oder begleitet wird.

 

Für akute Krisensituationen, die nicht durch die Betreuenden auflösbar sind, steht denselben auch die Funktion des Kriseninterventions- und Präventionsteams (KIT) zur Verfügung. Das KIT übernimmt Leitung und Entscheidungen, klärt den Interventionsbedarf und übernimmt z.B. zur Entlastung vorübergehend die

Betreuung oder übergibt ggf. an ein Bereitschaftsteam, auch eine Übergabe an das Betreuungsteam ist nach Stabilisierung der Situation möglich, dabei ist jedoch der individuelle Grad der Belastung der Betreuenden zu berücksichtigen. Die Bereitschaftsteams von FLOAT befinden sich im Standby und werden eingesetzt

(mit einem hohen Personalschlüssel), um anhaltenden Eskalationen zu begegnen und Überforderungen der Betreuenden zu vermeiden/zu begegnen. Während der Krisenbewältigung stehen dem KIT immer die Teams der multiprofessionellen Begleitung mit der entsprechenden Fachexpertise beratend zur Seite. (siehe Anlage 1).

 

  • Die Betreuenden

Die hohen Anforderungen an die Betreuenden im Hinblick auf Durchhaltefähigkeit und Empathie, erfordern besonders geeignete Persönlichkeiten. Deshalb liegt der Fokus besonders auf der individuellen Eignung, der Persönlichkeit (charakteristische Eigenschaften) und den Erfahrungen der Betreuungspersonen (Berufs-und Lebenserfahrung). Eine Ausbildung als anerkannte pädagogischen Fachkraft ist zunächst eine nachgeordnete Voraussetzung. Alle Betreuer werden berufsbegleitend fachlich qualifiziert, dazu

gehört ein strukturierter Onboarding Prozess, der auf die Tätigkeitsanforderungen vorbereitet, nachdem der Anwärter/Anwärterin dem zuständigen Landesjugendamt mit einem Antrag zur Beschäftigung

von Nichtfachkräften gem. §§ 45 ff. SGB VIII. gemeldet wurde. Im Weiteren werden die Betreuer in regelmäßigen Schulungen zu Themen wie Kinderschutz, Gewaltverhütung und Deeskalation oder anderen spezifischen Themen verpflichtet. Das Interesse an einer Fachausbildung oder ein Studium wird umfassend unterstützt.

 

Für die Betreuenden in ihrer Alltagsprofessionalität wie für die Begleitenden in ihrer fachlichen Professionalität ist die fortlaufende Anforderung sich entsprechend des Lernmodells „Learning on the Job“ fallspezifisch zu bilden. Hierzu werden im großen Umfang Fort- und Weiterbildungsangebote finanziert.

 

  • SCRUM ist ein Modell für agile Arbeitsorganisation, mit dem kleine Teams selbstorganisiert arbeiten können. Es eignet sich vor allem für komplexe Projekte, bei denen die konkreten Anforderungen am Anfang noch unklar Es zeichnet sich durch schlanke Prozesse, schrittweise Entwicklung und regelmäßige Feedbackschleifen aus.
  • Phänomenologie (Psychologie) …was sich dem Wahrnehmenden, Fühlenden oder Denkenden unmittelbar präsentiert:

ein Gegenstand, eine Stimmung, ein Einfall sowie die gesamte erlebte Welt

 

3.  Eigene Publikationen

Enterprises as Complex Systems: Navigating Challenges and Embracing Resilience

Business Ethics and Leadership, 8(4), 95-122 · 31. Dez. 2024

Link: https://armgpublishing.com/journals/bel/volume-8-issue-4/article-7/

 

Agile Methods in Social Work with Children and Adolescents Exhibiting Conduct Disorder and Antisocial Behaviour: Case of Kidsköpfe gGmbH

Health Economics and Management Review, 5(3), 143-168 · 30. Sept. 2024 Link: https://armgpublishing.com/journals/hem/volume-5-issue-3/article-10/

 

Resilience and Stress at Professional Work: Analysis of the Research Landscape and Public Interest

Business Ethics and Leadership, 8(2), 128-151 · 3. Juli 2024

Link: https://armgpublishing.com/journals/bel/volume-8-issue-2/article-9/

 

Agile Methods in the Social Work: Research Landscape Analysis

SocioEconomic Challenges, 8(2), 64-87 · 1. Juli 2024

Link: https://armgpublishing.com/journals/sec/volume-8-issue-2/article-5/

 

4.  Relevante Literatur

Altrichter, Herbert & Feyerer, Ewald (2008): Qualitätsevaluation und Qualitätsentwicklung der schulischen Arbeit mit behinderten Menschen; In: Gasteiger-Klicpera, B., Julius, H. & Klicpera, C. (Hrsg.): Sonderpädagogik der sozialen und emotionalen Entwicklung; Göttingen, Bern, Wien; S. 906 – 930

 

Baumann, Menno (2010): Kinder, die Systeme sprengen. Wenn Jugendliche und Erziehungshilfe aneinander scheitern. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehrden

 

Baumann, Menno (2015): >>Intensiv<< heißt die Antwort – Wie war noch mal die Frage? Vom Streit um das richtige Setting zur passgenauen Hilfe. In: Baumann, M. (Hrsg.): Neue Impulse in der Intensivpädagogik.

EREV Schriftenreihe Beiträge zur Theorie und Praxis der Jugendhilfe (11) 1/ 2015. S. 8-26

 

Baumann, Menno & Macsenaere, Michael (2021): Bis an die Grenzen und einen Schritt weiter.

Aktueller Forschungsstand zur Jugendhilfe mit riskant agierenden jungen Menschen und „Systemsprengern“. Unsere Jugend, 73. Jg., S. 242-253

 

Gläser, Jochen & Laudel, Grit (2006): Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse als Instrumente rekonstruierender Untersuchungen. 2., durchges. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften (Lehrbuch)

 

Helfferich, Cornelia (2009): Die Qualität qualitativer Daten. Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. 3., überarb. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften (Lehrbuch).

 

Klawe, Willy (2011): Zur Evaluation individualpädagogischer Maßnahmen. In: Felka, E. & Harre, V. (Hrsg.): Individualpädagogik in den Hilfen zur Erziehung. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohen- gehrden, S. 188-210

 

Klein, Joachim, Arnold, Jens & Macsenare, Michael (2011): InHaus Individualpädagogische Hilfen im Ausland: Evaluation, Effektivität, Effizienz. Freiburg im Breisgau: Lambertus Verlag

 

Kunhenn, Jacqueline; Oelerich, Gertrud (2019): Fachkraft – Fachkräftegebot. In: Arbeitsgemeinschaft für

Kinder- und Jugendhilfe – AGJ (Hg.): Ohne uns geht nichts! Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe. 1. Auflage. Berlin: Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe, S. 35–43.

 

Macsenaere, Michael, (1999): Struktur des Jugendhilfeangebotes. Zwischenbericht der Jugendhilfe-Effekt-Studie (JES).

 

Macsenaere, Michael (2018): „Systemsprenger“ in den Hilfen zur Erziehung:

Welche Wirkungen werden erreicht und welche Faktoren sind hierfür verantwortlich? Jugendhilfe, 56 (3), 310–314

 

Mayring, Philipp (2023): Einführung in die qualitative Sozialforschung. 7., überarbeitete Auflage. Weinheim Basel: Beltz.

 

Niederberger, Marlen; Renn, Ortwin (2019): Das Gruppendelphi-Verfahren in den Sozial- und Gesundheitswissen-schaften. In: Niederberger, Marlen; Renn, Ortwin (HG): Delphi-Verfahren in den Sozial- und Gesundheitswissen-schaften. Konzepte, Varianten und Anwendungsbeispiele. Wiesbaden: Springer VS.

 

Paries, Gabriele (2006): Die Kinder- und Jugendhilfe ist erfolgreich. In: EREV Schriftenreihe (47) 3/2006: Wirkungen in den Erziehungshilfen, 62 – 75

 

Paries, Gabriele (2007): Ohne die Mitwirkung der jungen Menschen geht nichts –

Welchen Einfluss die Kooperationsbereitschaft der jungen Menschen und ihrer Familien auf den Erfolg der Hilfen zur Erziehung hat, In: Knab, E. & Fehrenbacher, R. (Hrsg.): Perspektiven für die Kinder- und Jugendhilfe –

Von der Heimerziehung zur Vielfalt erzieherischer Hilfen; Freiburg im Breisgau, 400 – 415

 

Portal der Kinder- und Jugendhilfe (2023): Jugendhilfe am Limit. Verfügbar unter: https://jugendhilfeportal.de/ artikel/erziehungshilfen-sind-am-limit Abruf: 11.01.2024

 

Riemann, Jenne, Jöst, Steffi, Fischer, Cathrin & Berchtold, Nicola (2014): Beziehungsweise Bindung – Intensivpädagogische Hilfeverläufe unter der Lupe. Augsburg: ZIEL Verlag

 

Schwabe, Mathias (2001): Was tun mit den Schwierigsten? Brauchen wir neue, besondere pädagogische Konzepte für sogenannte maßnahme-resistente Kinder und Jugendliche? In: Evangelische Ju- gendhilfe (79) 1/2001, S. 3 – 22

 

Stockmann, Reinhard; Meyer, Wolfgang (2014): Evaluation. Eine Einführung. 2. Auflage. Opladen & Toronto: Barbara Budrich.

 

Süss, Wladimir & Rastschetina, Svetlana (2019): Aus- und Weiterbildung von Betreuern/innen im Ausland.

In: Karkuth, Michael, Knab, Eckhart, Scheiwe, Norbert & Siebert, Michael (Hrsg.): Alternativen – innovatorische Projekte in der Erziehungshilfe. Dortmund: Wellenbrecher e.V. (Eigenverlag), 81-94

 

Tornow, Harald & Ziegler, Holger (2012): Ursachen und Begleitumstände von Abbrüchen stationärer Erziehungs-hilfen (ABiE). In: EREV-Schriftenreihe 3/2012: Abbrüche in stationären Erziehungshilfen (A- BiE). Hannover: Schöneworth Verlag, 11-118

 

Witte, Matthias D. & Sander, Uwe (2006) (Hrsg.): Erziehungsresistent? >>Problemjugendliche<< als besondere Herausforderung für die Jugendhilfe; Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren